Die Erholung der Wirtschaft lässt weiter auf sich warten. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt 2024 um 0,2% gesunken. Trotz einer abflachenden Inflationsdynamik und kräftiger Zuwächse der Realeinkommen nahm der private Konsum nicht so richtig Fahrt auf. Die Sparquote blieb hoch. Für 2025 erwartet das ifo Institut ein moderates Wirtschaftswachstum zwischen 0,4 und 1,1%.
Die schwache Konjunktur und die allgemeine Konsumflaute trafen die Gastronomie besonders hart. Bis einschließlich November 2024 gingen die Umsätze um 0,2% leicht zurück. Die Anbieter von Catering- und sonstigen Verpflegungsleistungen sorgten mit einem Umsatzplus von 4,0% dafür, dass das Branchenergebnis nicht noch schlechter ausfiel. Besonders belastet war die speisengeprägte Gastronomie, die unter der Rückkehr zum regulären Umsatzsteuersatz für Speisen nach wie vor leidet.
Die Umsatzsteueranpassung, dazu die rückläufige Entwicklung der Umsätze und weiterhin hohe Betriebskosten beschränkten 2024 die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen. Weitere Preisanhebungen schienen Anfang 2025 kaum noch möglich. Die Ertragslage dürfte damit auch 2025 herausfordernd bleiben.
Nachdem die Meldepflicht für Kassensysteme mit technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) bereits 2019 ausgesetzt worden war, hatte man ihre Einführung anschließend mehrfach verschoben. Seit dem 1. Januar 2025 steht nun ein geeignetes Mitteilungsverfahren zur Verfügung.
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