Hörakustiker und Augenoptiker

Auf einen Blick

Was sich Anfang 2024 abzeichnete, hat sich im weiteren Jahresverlauf bestätigt: Die aufwärtsgerichtete Geschäftsentwicklung aus dem Jahr 2023 setzte sich auch 2024 fort. Es gibt allerdings Hinweise, dass davon eher Filialunternehmen profitiert haben, während teils kleinere unabhängige Hörakustiker niedrigere Erlöszuwächse erzielten. Insgesamt deutet aber vieles darauf hin, dass auch 2024 ein Wachstumsjahr wird. Entsprechend dem bisherigen Trend lässt auch 2025 eine positive Erlösentwicklung erwarten.

Offen bleibt, ob vom Marktwachstum weiterhin vor allem Filialunternehmen profitieren oder ob es den kleineren Hörakustikern gelingt, ihren Marktanteil wieder zu erhöhen. Dies gilt auch für die Ertragslage, die insgesamt als gut einzuschätzen ist. Weniger gut dürfte die finanzielle Situation kleinerer Betriebe sein, die nur deutlich unterdurchschnittliche Umsätze erzielen.

Nach den bislang vorliegenden Daten dürfte die Augenoptikerbranche das Jahr 2024 mit einem moderaten Umsatzplus beenden. Das Bild ist dabei nicht einheitlich. Kleine Betriebe erleiden womöglich Umsatzeinbußen, während größere Unternehmen deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen. Für die meisten Optiker gilt gegenwärtig, dass höhere Umsätze primär durch den Verkauf höherwertigerer Brillen erzielt werden können, denn die Zahl verkaufter Brillen ist rückläufig.

Die Ertragslage in der Augenoptik ist als zufriedenstellend zu bewerten. Die finanzielle Situation war lange Jahre relativ stabil. In den Ausnahmejahren 2020 und 2021 konnten aufgrund von coronabedingten Sondereffekten höhere Betriebsergebnisse erzielt werden. 2022 sank die Rentabilität der Betriebe unter den langjährigen Durchschnitt. Mittlerweile dürfte sich die wirtschaftliche Lage der Optiker wieder auf dem Trendniveau bewegen.

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