Ernährungshandwerk

Auf einen Blick

Nach stagnierenden Umsätzen im Jahr 2024 konnte das Ernährungshandwerk 2025 auf seinen Wachstumspfad zurückkehren. Während im ersten Quartal 2025 noch ein leichtes nominales Umsatzminus resultierte, konnte die Branche im zweiten und dritten Quartal wieder ein robustes Umsatzwachstum erzielen. Angesichts der Stabilisierung des privaten Konsums dürften sich im ersten Halbjahr 2026 positive Impulse für die Umsätze des Ernährungshandwerks ergeben.

Die Geschäftslage im Fleischerhandwerk hat sich im Verlauf 2025 zunehmend verbessert. Die größten Herausforderungen für das Fleischerhandwerk bestanden 2025 mitunter im anhaltenden Personalmangel sowie der Inflation, die sich vor allem bei Rindfleisch bemerkbar machte.

Die Handwerksbäcker und -konditoren setzten in den ersten drei Quartalen 2025 ihren robusten Wachstumskurs fort. Die Konditoren wirtschafteten etwas erfolgreicher als die Bäcker und wiesen ein höheres nominales Umsatzwachstum aus.

Die deutsche Brauwirtschaft stand auch 2025 vor großen Herausforderungen und kämpfte mit einem stark schrumpfenden Biermarkt. Zu den Hauptgründen dafür zählen das weiterhin verhaltene Konsumklima und die schlechte Situation der Gastronomie.

Durch strategische Anpassungen konnten Bäcker, Fleischer und Konditoren ihr Betriebsergebnis 2024 verbessern. 2025 dürften sich das gestiegene Lohnniveau und die anhaltend hohen Betriebskosten negativ auf das Betriebsergebnis ausgewirkt haben. 2026 dürfte die Senkung des Umsatzsteuersatzes auf 7% für Speisen in der Gastronomie jene Unternehmen mit gastronomischem Betrieb entlasten.

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