Metallerzeugnisse

Auf einen Blick

In der ersten Jahreshälfte 2023 verzeichneten die Hersteller von Metallerzeugnissen ein Umsatzplus von 7,2%. Ein erheblicher Teil des Zuwachses ging wie schon im Vorjahr auf das Konto gestiegener Verkaufspreise. Mit Ausnahme der Hersteller von Dampfkesseln und der von Waffen und Munition entwickelte sich die Produktion im ersten Halbjahr 2023 in allen Sparten rückläufig.

Im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 ging die Zahl der positiven Meldungen zur aktuellen Geschäftslage kontinuierlich zurück. Zunehmend wurde die Produktionstätigkeit durch fehlende Aufträge beeinträchtigt. Deutlich nachgelassen haben hingegen Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Der künftigen Geschäftsentwicklung sehen die Unternehmen der Branche zunehmend sorgenvoll entgegen. Die Auftragspolster schmelzen sukzessiv ab, die Auftragseingänge entwickelten sich in der ersten Jahreshälfte nur schwach.

Im Branchenschnitt dürfte sich die Ertragssituation 2023 auf ein angespanntes Niveau verschlechtern. Vorausgesetzt, dass die Umsätze 2024 moderat steigen und die Preise für Energie und Vorprodukte nicht erneut große Preissprünge verzeichnen, könnte die Ertragslage 2024 wieder knapp zufriedenstellend ausfallen.

Bei fast der Hälfte der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes kommt aktuell Cloud Computing zum Einsatz. Dieser Anteil fällt bei den Herstellern von Metallerzeugnissen mit 36,4% gegenwärtig noch merklich geringer aus. Allerdings planen 10% der vom ifo Institut befragten Unternehmen, diese Technologie in naher Zukunft zu implementieren. Nur 29,2% setzen sich aktuell nicht mit diesem Thema auseinander.

Zurück zur Übersicht